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Der steinige Weg zu meinen Dosenöffnern !
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Hier möchte ich euch davon erzählen wie ich zu meinen Dosenöffnern gekommen bin und wie es bis heute gelaufen ist. |
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An meine ersten Wochen kann ich mich nicht mehr erinnern. Nach dem ich sehen und laufen b.z.w. krabbeln konnte, wurde ich in ein kleines Zimmer gesperrt zusammen mit vielen anderen Katzenkindern mit ihrer Mami. Ich glaube ich war der agilste und schmusigste in dem Raum. Aber richtig austoben konnte ich mich nicht, es war einfach kein Platz um mal richtig rennen zu können. Mein Bruder war auch noch da. Den haben sie glaube ich gewaschen, er war ganz weiß. Außerdem war er scheu und sehr zurückhaltend, genau das Gegenteil von mir. Ich weiß nicht ob er immer geweint hat oder ihm die Augen ständig tränten. So lebte ich so vor mich hin und wurde älter. Immer wieder kam meine Züchterin mit fremden Menschen in den Raum. Die schauten sich alle die kleinen Katzen an. Doch so sehr ich mich anstrengte (schmusen, spielen), keiner wollte mich haben. Eines Tages kamen zwei so komische Gestalten aus Steinfurt. Natürlich habe ich sofort meinen Charme spielen lassen und mit den beiden geschmust und gespielt. Was soll ich sagen, nach zwei Minuten sagte die Frau: " Die ist es". Auch der Mann schien von mir überzeugt zu sein. Mit meiner Züchterin waren sie sich schnell einig. Nachdem meine zukünftigen Dosenöffner sich noch anhören mussten wie schlecht doch alle anderen Züchter und Katzenvereine sind, vereinbarten sie einen Abholtermin. Meine Gedanken waren nur: hoffentlich holen die mich wirklich ab! Der Tag X nahte. Doch keiner kam. Wollten die mich nicht? Da ich etwas krank war hat meine Züchterin den Termin um eine Woche verschoben. Eine Woche später kamen sie endlich. Aber ich hatte meine erste Impfung noch nicht. Darum durfte ich noch nicht mit. Schade, denn so langsam wird mir alles zu eng hier, mit 18-20 Katzen auf 12 Quadratmeter. Ich möchte mal testen wie schnell ich rennen kann. Geht hier ja leider nicht. Die nächsten Tage schienen überhaupt nicht zu vergehen. Endlich, Mittwoch den 26. Februar 2003. Ich glaube heute werde ich abgeholt. Oder morgen, übermorgen oder gar nicht? Ich weis schon gar nicht mehr. Am Nachmittag klingelte es an der Tür. Da waren sie! Hurra, Freude! Die hatten sogar ein Katzenhaus mit Griff dabei. Ohne mich groß von meiner Züchterin zu verabschieden wurde ich in den Kennel gepackt. Und los ging`s. Die Fahrt dauerte nicht lange. Im neuen Heim öffneten sie dann die Tür des Transporters. Vorsichtig kam ich heraus. Was war das? Da war so ein Tier mit langen Haaren. Man stellte sie mir als Hanni vor und ist eine Perserin. Dann kurzer Check der Umgebung (was viele Zimmer und Fensterbänke zum rausgucken). Ich darf sogar bei meinen Dosenöffnern auf dem Sofa liegen und schmusen. Das stelle ich mir unter einer liebevollen Aufzucht mit Familienanschluß vor. Und nicht so wie meine Züchterin es behauptet. Da mussten wir ja alle in einem Zimmer bleiben und sie besuchte uns nur kurz. Am Abend und am nächsten Tag ging es mir nicht gut. Meine Augen tränten wie verrückt. Und es wurde von Tag zu Tag schlimmer. Nach dem Wochende sind meine neuen Eltern mit mir zur Tierklinik gefahren. Die waren sehr nett, haben auch mit mir geschmust und gespielt. Nur die Untersuchung war nicht mein Fall. Ich hatte Katzenschnupfen. Nach einigen Tagen und liebesvoller Pflege meiner Mutter ging es mir auch schon besser. Als ich wieder fit war fuhren wir schon wieder zur Tierklinik. War aber nur Routinecheck und meine zweite Impfung. Mittlerweile ist es schon Sommer. So im Hintergrund habe ich mitbekommen das meine Papiere nicht nachgeliefert worden sind und nun ein Rechtsanwalt eingeschaltet wird. Und man will wissen ob ich eine echte BKH blau und eventuell zur Zucht geeignet bin oder nicht. Also beschloß man zu einer Katzenausstellung in Eupen/Belgien zu fahren. Gesagt, getan. Am 6. Juli 2003 ging es dann los. Die Fahrt war ganz schön lange. Nee, das ist nichts für mich. Am Anfang der Ausstellung hatte ich ganz viel Angst die sich aber so langsam legte. Und als ich dann zum Richter getragen wurde legte ich mich richtig ins Zeug. Der hatte ganz viel Spielzeug (Papier, Kugelschreiber, Brille). Und als ich dann noch mit ihm schmuste hatte ich mir meinen V1 auch verdient. Meine Eltern haben gesagt das war`s mit Ausstellung für Deliah. Bin mal gespannt. Mittlerweile bin ich 5 Monate bei meinen Eltern. Nachdem meine Züchterin immer noch nicht meine Papiere geschickt und auf das mehrmalige Anschreiben des Rechtanwalt sich nicht einmal gemeldet hat ist sie vom Amtsgericht Lingen angeschrieben worden. Plötzlich und unerwartet waren ausgerechnet jetzt meine Papiere da. Ist ja auch erst Oktober. Irgendwie hatten meine Dosenöffner was vor. Am 5. November 2003 habe ich meinen ersten Geburtstag gefeiert. Dann redete man über meine zweite Rolligkeit (einmal war schon) und `n Kater. Was hat das wohl zu bedeuten? Irgendwann kam meine zweite Rolligkeit und man brachte mich nach Gronau. Da war so eine Katze wie ich, bloß größer und viel schwerer wie ich. Will der mich fressen? Am Anfang habe ich mich, wie es sich für eine anständige Katzendame gehört, ihn angefaucht und auf Distanz gehalten. Doch der Don, so heißt er, hat so schöne Liebeslieder gesungen und mich damit betört das ich mich ihm dann doch hingegeben habe. Waren dann doch drei wirklich schöne Tage. Auch seine Dosenöffner waren sehr nett zu mir. Für das erste mal war ich, glaube ich, ganz gut. Aber Don hat seine Sache auch perfekt gemacht. Nach vier Tagen wurde ich wieder abgeholt. Zuhause wartete auch schon das Fellmonster Hanni auf mich. Meine Eltern sagten das sie, während ich weg war, geweint hat. Doch jetzt wird alles wieder gut. Hanni ärgern, toben, schmusen, spielen und alles was so eine Miezi wie ich so macht. Jetzt warte ich darauf was Don so zustande gebracht hat.
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